Brennstoff-Kompass: Das richtige Holz für Feuer & Outdoor-Küche
Die Wahl des Brennstoffs entscheidet darüber, ob ein Feuer nur schön aussieht oder ob du darauf auch zuverlässig kochen kannst. Unterschiedliche Holzarten, Holzgrößen und Holzfeuchten erzeugen völlig unterschiedliche Flammenbilder, Glutqualität und Temperaturen. In diesem Brennstoff-Kompass erfährst du, welches Holz sich für Terrassenöfen, Kochfeuerstellen und Feuerkörbe am besten eignet – und warum Buche nicht dasselbe ist wie Birke.
Warum Brennstoff so wichtig ist
Selbst das beste Gerät – ob Bonbiza Kochfeuerstelle, Heat Outdoor, Bonves 34, Bonves 45 oder Boncarrée – kann nur so gut arbeiten, wie es der Brennstoff zulässt. Falsches Holz sorgt für zu viel Rauch, zu wenig Glut oder unkontrollierte Flammen. Passender Brennstoff dagegen liefert:
- stabile Glut für Plancha und Grillrost
- schöne Flammenbilder in Terrassenöfen
- vorhersehbare Hitze für Steaks, Gemüse & Schmorgerichte
Holzfeuchte: Trocken gewinnt immer
Ein zentraler Faktor ist die Holzfeuchte. Frisches oder nur halb getrocknetes Holz enthält viel Wasser. Ein großer Teil der Energie geht dann allein dafür drauf, dieses Wasser zu verdampfen – das Holz raucht, knistert und brennt unruhig.
- ideale Restfeuchte: ca. 15–20 %
- zu feuchtes Holz: viel Rauch, wenig Hitze, schlechte Glut
- richtig trockenes Holz: saubere Flamme, hohe Hitze, gute Glut
Für Kochfeuerstellen wie die Bonbiza oder Heat Outdoor ist trockenes Hartholz Pflicht, wenn du Plancha und Grillfläche wirklich ausnutzen willst.
Hartholz vs. Weichholz
Hartholz (z. B. Buche, Eiche) ist dichter, brennt ruhiger und liefert lange Glut. Weichholz (z. B. Fichte, Tanne) brennt schneller, mit mehr Funkenflug und deutlich weniger Glutreserve.
- Hartholz – ideal zum Kochen: lange Glut, hohe Temperaturen, kontrollierbare Hitze
- Weichholz – eher für Anfeuerung: zündet schnell, brennt aber rasch ab und eignet sich schlecht als alleiniger Kochbrennstoff
Die wichtigsten Holzarten im Überblick
Buche – der Klassiker für Glut & Plancha
Buche ist der Allrounder unter den Brennhölzern: erzeugt starke Hitze, lange Glut und ein ruhiges Flammenbild. Perfekt für Plancha-Kochen und Grillen auf Geräten wie der Bonbiza, Heat Outdoor, Bonves 34 und Bonves 45.
Eiche – lange Glut, kräftige Hitze
Eiche brennt langsam, liefert sehr lange Glut und eignet sich hervorragend für ausgedehnte Kochsessions und langes Sitzen am Feuer. Ideal, wenn die Plancha oder der Grillrost durchgängig heiß bleiben soll – etwa auf der Bonbiza oder einer Heat Outdoor Kochfeuerstelle.
Birke – schnelles Feuer, schöne Flamme
Birkenholz entzündet sich leicht, brennt hell und erzeugt eine schöne Flamme. Es eignet sich hervorragend zum Anfeuern und für stimmungsvolle Feuer in Terrassenöfen wie dem Boncarrée, ist aber weniger ideal als alleiniger Kochbrennstoff, weil die Glut schneller zusammenfällt.
Obstholz (z. B. Apfel, Kirsche) – Aroma & Feinarbeit
Obsthölzer liefern dezente Raucharomen und eignen sich gut zum Verfeinern von Grillgut. Sie können mit Buche oder Eiche kombiniert werden, wenn du z. B. auf der Plancha oder dem Grillrost leichte Rauchnoten möchtest.
Nadelholz – nur vorsichtig einsetzen
Nadelhölzer wie Fichte oder Tanne enthalten viel Harz. Sie brennen zwar schnell, erzeugen aber Funkenflug und stark rußende Flammen. Für Kochzwecke – vor allem auf Plancha und Grillrost – sind sie nur begrenzt geeignet. Allenfalls beim Anzünden in kleinen Mengen nutzen.
Brennstoff für unterschiedliche Geräte
Terrassenöfen: Flammenbild & Atmosphäre
In Terrassenöfen wie Bonsolo, Bonbono und Boncarrée stehen Flammenbild, Wärme und Stimmung im Vordergrund.
- Empfehlung: Buche und Birke (schöne Flamme, gute Hitze)
- Für längere Abende: Buche/Eiche-Mix für stabile Glut und Wärme
- Nur begrenzt: Weichholz – eher zum Anzünden
Wenn du den Boncarrée mit Plancha als Kochfläche nutzt, gelten zusätzlich die Empfehlungen für Kochfeuerstellen.
Kochfeuerstellen: präzise Hitze für Plancha & Grill
Auf Kochfeuerstellen wie der Bonbiza und den Heat Outdoor Modellen steht die Kontrolle der Hitze im Vordergrund – insbesondere für die Plancha.
- Buche: ideale Kombination aus Hitze, Glutdauer und Kontrolle
- Eiche: für lange Sessions und ruhiges Glutgaren
- Obstholz: als Zusatz für feine Raucharomen
Für sauberes Plancha-Kochen mit den großen Bonbiza-Planchas ist ein stabiles Glutbett aus trockenem Hartholz nahezu Pflicht.
Feuerkörbe mit Kochoption: Bonves 34 & Bonves 45
Feuerkörbe wie Bonves 34 und Bonves 45 werden häufig sowohl für Atmosphäre als auch zum Grillen und Plancha-Kochen genutzt.
- Fürs Grillen: Buche und Eiche für stabile Glut
- Zum Anzünden: kleinere Weichholzstücke oder Birke
- Für Plancha: bevorzugt Hartholz für gleichmäßige Hitze unter der Platte
Holzgrößen & Feueraufbau
Nicht nur die Holzart, auch die Größe entscheidet über das Verhalten des Feuers:
- Anzündholz: dünne Scheite oder Späne – zündet schnell, brennt kurz
- Mittlere Scheite: Aufbauphase, Hitze erzeugen
- Große Scheite: Glutreserve, lange Brenndauer
Für präzises Kochen – etwa auf der Plancha der Bonbiza – hat es sich bewährt, zunächst Hitze mit kleineren Scheiten aufzubauen und dann mit größeren Hartholzscheiten stabile Glut für die Kochphase zu erzeugen.
Lagerung & Sicherheit
Richtig gelagertes Holz ist trocken, sauber und jederzeit einsatzbereit:
- Holz luftig, vor Regen geschützt und nicht direkt auf dem Boden lagern
- Ausreichend Abstand zu Hauswänden, Holzverschlägen oder anderen brennbaren Materialien
- Nur geprüftes, unbehandeltes Holz verwenden – keine lackierten oder beschichteten Hölzer
Brennstoff & Kochtechnik verbinden
Die beste Kombination entsteht, wenn Gerät, Kochtechnik und Brennstoff zusammenpassen: Hartholz-Glut unter einer großen Plancha der Bonbiza, stabile Glut mit Buche/Eiche zum Grillen auf Bonves 34 oder Bonves 45, und eine Mischung aus Flamme und Glut in Terrassenöfen wie dem Boncarrée.
Wie du die verschiedenen Kochtechniken optimal nutzt, zeigen wir dir auf unserer Seite Outdoor-Kochtechniken über echtem Feuer.
FAQ: Fragen zum richtigen Brennstoff
Welches Holz eignet sich am besten zum Kochen?
Für Plancha und Grillrost haben sich vor allem Buche und Eiche bewährt. Sie liefern stabile Glut, hohe Hitze und ein ruhiges Flammenbild – ideal für Kochfeuerstellen wie Bonbiza und Heat Outdoor sowie für Feuerkörbe wie Bonves 34 und Bonves 45.
Welches Holz ist für Terrassenöfen am schönsten?
Für ein attraktives Flammenbild eignen sich Birke (helle Flamme) und Buche sehr gut. In Geräten wie Bonsolo, Bonbono und Boncarrée sorgt eine Mischung aus Buche und Birke für Wärme und Atmosphäre.
Kann ich mit Weichholz kochen?
Weichholz brennt schnell und unruhig, erzeugt Funken und wenig tragfähige Glut. Als alleiniger Kochbrennstoff ist es nicht ideal. Am sinnvollsten ist Weichholz zum Anzünden, danach sollte mit Hartholz weitergearbeitet werden.
Wie trocken muss Brennholz sein?
Holz mit etwa 15–20 % Restfeuchte ist ideal. Zu feuchtes Holz raucht stark und entwickelt wenig Hitze, was Plancha und Grillleistung deutlich beeinträchtigt.
Wie unterscheidet sich Brennholz fürs Kochen vom Holz für reinen Wärmebetrieb?
Für reinen Wärme- und Stimmungsbetrieb in Terrassenöfen zählt vor allem Flammenbild und Brenndauer. Für Kochfeuerstellen und Plancha-Kochen ist stabile, gleichmäßige Glut wichtiger – hier sind trockene Harthölzer wie Buche und Eiche klar im Vorteil.
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